Der Spenderbereich verheilt innerhalb von 7 Tagen, davor ist nur eine leichte Rötung vorhanden. Der Mullverband wird gleich am nächsten Tag abgenommen, dann kann mit dem Waschen begonnen werden, doch nicht auch dort wo das Haar implantiert ist. Als Donorbereiche – Spenderbereiche können Brust, Bart und andere Körperteile dienen, allerdings können Haare auf Wunsch des Patienten auch in diese Bereiche übertragen werden.

In Fällen, wenn die Geberregion schwächer behaart ist oder in vorherigen Verfahren schon ausgenutzt ist, besteht die Möglichkeit auch übrige Donorbereiche zu nutzen. Gewöhnlich ist das der Bart am Hals. Das Haar am Bart ähnelt sehr dem Kopfhaar, es kann dicker sein und langsamer wachsen, was sehr nützlich ist, weil es den Anschein von Fülle verleiht. Wenn das Haar vom Hals genützt wird, behält der vorhandene Bart seine Dichte und bleibt unberührt.

Oft wird auch das Brusthaar genutzt. Männer die an Haarausfall leiden haben oft einen sehr behaarten Brustkorb. Durch die Transplantation kann eine größere Fläche bedeckt werden. Brusthaare wachsen langsamer und nur bis zu einer gewissen Länge, doch stellen sie manchmal eine ausgezeichnete Lösung dar. Dieser Bereich wird nicht als Geberbereich genutzt, wenn die Gefahr besteht zum Entstehen von Keloiden. Von Körperteilen, wie Magen, Beine, Rücken, Hände wird das Haar selten verwendet, allerdings sind diese Bereiche als Geberbereiche nicht ausgeschlossen. Bei Haartransplantationen von Körperteilen muss darauf geachtet werden sich, einige Tage nach der Intervention, nicht der Sonne auszusetzen, auch muss die Haut entsprechend gepflegt werden, damit sie schön verheilen kann. Diese Bereiche können auf Wunsch von Patienten genutzt werden, obwohl wir immer den Hinterkopf als Geberregion bevorzugen, es ist ein viel sicherer Bereich, mit der größten Haardichte und der größten Möglichkeit zur Regeneration.